Iveta Apkalna, Orgel

Freitag 05. Mai 2017
20:00, Großer Saal
Iveta Apkalna, Orgel Iveta Apkalna (c) Sven Lorenz

Johann Sebastian Bach Pièce d’Orgue BWV 572 (Fantasie G-Dur)Philip Glass Mad RushJohann Sebastian Bach Passacaglia c-Moll BWV 582Philip Glass Dance No. 4Johann Sebastian Bach Praeludium und Fuge D-Dur BWV 532Philip Glass Conclusion (3. Akt) aus der Oper „Satyagraha“ (Bearbeitung für Orgel von M. Riesmann)Johann Sebastian Bach Toccata und Fuge d-Moll BWV 565

Die Orgel, sagt Iveta Apkalna, sei für sie ein männliches Instrument. Nicht, wie es immer heißt, „Die Königin der Instrumente“, sondern „Der König“. Mit dieser Aussage beginnt ein eindrucksvolles filmisches Porträt der bekanntesten lettischen Organistin, das der Sender Arte 2009 ausgestrahlt hat. Iveta Apkalna, 1976 im Osten Lettlands geboren, zählt heute zu den gefragtesten Orgelvirtuosen Europas. Und sie ist eine der ganz wenigen Frauen, die sich hier in die vorderste Reihe zu spielen verstanden. „Wenn ich mich in Deutschland umsehe, sitzen vor allem Männer an den Orgeln. Als Studentin in Stuttgart war ich eine von drei oder vier Frauen unter etwa 50 Männern. Aber das sei in Ordnung, denn Orgelspielen sei schließlich physische und psychische Schwerstarbeit“, sagte sie in einem Interview. In Lettland dagegen spielen vor allem Frauen Orgel. In Lettland, so die Organistin, können die Frauen anpacken, „sie können Flure streichen, tapezieren, sie reparieren Autos, die Kabel von Fernsehern und Radios.“ Und sie zähmen den König, den König der Instrumente.

Mit freundlicher Unterstützung der Deutsche Bank Stiftung und der Gesellschaft der Freunde der Alten Oper Frankfurt

Workshop im Rahmen von "Pegasus - Musik erleben!": Mit freundlicher Unterstützung der Commerzbank Stiftung

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